>große Freude in Freudenberg< oder auch: >Sieger im Siegerland<

Volleyball Männer 1 RL West

Zwei durchaus schlechte Wortspiele, die uns doch sehr glücklich machen.

So ging es am vergangenen Samstag gen Siegerland um dort die Gastgeber des
VC Freudenberg zu fordern. „Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen“
so Capitano Tim und stellte damit klar, was der ganzen Mannschaft durch den
Kopf ging.
„Nach den Siegen gegen die Volleys und Hürth, lasst uns doch noch den
dritten von oben schlagen“ so die motivierte Meinung von Schnitti vor dem
Spiel.
Doch ohne unseren Stammzuspieler Hanno, mit nur zwei Mittelblockern und so
manchen weiteren angeschlagenen/kränkelnden Spielern sollte dieses
Unterfangen auf jeden Fall nicht leicht werden.

Und so starteten wir nicht gut und zu unsicher ins Spiel liefen direkt
einem 1:6 Rückstand hinterher, sodass in Satz 1 beim Stand 13:8 schon beide
Auszeiten genutzt waren. Zwar kämpfen wir uns auch mit dem taktischen
Doppelwechsel (Schnitti/Scheller für Sven und Rene) wieder ran können den
Satzverlust aber nichtmehr vermeiden. 25:21 für die Hausherren.

Umso motivierter starten wir in Satz zwei 2:6 die Führung zu Beginn während
des Satzes halten wir diesen fast konsequent, scheinbar hatten auch die
Freudenberger Ausfälle zu kompensieren weshalb teils unkonventionelle
Laufsysteme gespielt wurden, die wir nach und nach in den Griff bekamen.
19:25 der Endstand.

Leider verlieren wir in einem engen dritten Satz etwas an Schwung vorallem
hinten raus ließ die Konzentration etwas nach, dazu kamen einige leichte
Fehler weshalb die Freudenberger sich ab 12:10 absetzen konnten und für uns
nichtmehr einholbar waren, Satz drei ging damit mit 25:19 wieder an die
Hausherren.

Erinnerungen an das Hinspiel, dass denkbar knapp an Freudenberg ging kamen
kurz auf doch wurden durch puren Willen und Kampfgeist wieder aus den
Köpfen geschoben. Coach Micha variierte in diesem Satz die Startaufstellung
und durch guten Aufschlagdruck und eine solide Blockfeldabwehr und dabei
guten Gegenangriffen führten wir in Satz 4 schnell wieder mit 4:8. Über den
Zwischenstand von 11:16 kämpften sich die Freudenberger aber trotzdem
nochmal ran auf 22:22. Unterstützt durch leichte Fehler der Gegner ging der
Satz aber doch mit 23:25 nach Bielefeld.

Der Tiebreak sollte also die Entscheidung bringen. wir starteten wieder
äußerst schwach und liefen einem 8:4 Rückstand heim Wechsel hinterher,
kämpften uns aber wieder ran, beim 11:11 hatten wir auch große Chancen in
Führung zu gehen, allerdings vergaben wir diese. So manches Spiel hätten
wir bei 13:11 abgegeben, doch wir kämpften und sollten belohnt werden, mit
einem Geniestreich von Coach Micha, der vor dem Rückstand schon Tobi für
Rene und Scheller für Schnitti brachte wurde die Block/Angriffsreihe vorne
gestärkt. und Durch Tiffys Floater drehten wir das 13:11 in ein 13:15.

Ein verdienter, erkämpfter Sieg der am heutigen Tage besseren Mannschaft.
Wobei die Freudenberger , oder zumindest der Trainer in seinem Bericht
anderes behauptet. Und von einer höheren erwarteten Niederlage zu sprechen
als Tabellen Zweiter gegen den Tabellenachten lässt uns auch nur die Köpfe
schütteln.

Lob an dieser Stelle an Rene und Scheller, die in einem wichtigen Spiel die
Nerven behielten und beide sehr gute Akzente im Zuspiel setzten. Weiterhin
an unsere kränkelnden verbliebenen Mittelblocker Basti und Tim.

Sowie an das DJ Trio vom VC Freudenberg, die auch die guten Aktionen der
Postler akustisch untermalten.

MVP wird Tim, der im Block oft genug zumachte und mit krachenden
Aufsteigern das ein oder andere mal „Boden-Decke“ nur knapp verfehlte.

Nächste Woche wirds dann ernst im ersten von drei letzten Heimspielen,
gegen Iserlohn muss ein Sieg her!

Gruß, Eure H1

#telefonieren #telegraphieren #abservieren #wichtigePunkte
#hierregiertderPostSV #Favoritenschreck #Heimspiele #Almhölle

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